
Wanderausstellung an der Sankt Lioba Schule
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – dieser zentrale Satz des Grundgesetzes ist dem entschiedenen Einsatz von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel zu verdanken. Nur vier Frauen gehörten dem Parlamentarischen Rat an, der 1948 mit der Ausarbeitung der neuen deutschen Verfassung beauftragt wurde. Ihr Engagement für die rechtliche Gleichstellung von Männern und Frauen prägt bis heute die deutsche Gesellschaft.
Eine Wanderausstellung der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin (EAF) widmet sich Leben und Wirken dieser vier Pionierinnen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und lädt dazu ein, die historischen Hintergründe und persönlichen Leistungen der „Mütter des Grundgesetzes“ kennenzulernen.
Mit dieser Präsentation möchte die Sankt Lioba Schule das Bewusstsein für die Bedeutung gleichberechtigter Teilhabe und historischer Verantwortung stärken und zugleich zeigen, wie sehr das Engagement Einzelner gesellschaftliche Veränderungen anstoßen kann.
Vom 19. Januar bis 20. Februar 2026 ist die Ausstellung im Raum E 0.01 der Sankt Lioba Schule zu sehen. Am Tag der offenen Tür der Schule, am 31. Januar 2026 von 10 bis 14 Uhr, steht die Ausstellung Eltern und allen Interessierten offen.
